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Rückgaberecht des Kunden:

Es gilt das Fernabsatzgesetz; danach können Verbraucher die erhaltene Ware, ohne Angabe von Gründen, innerhalb von zwei Wochen durch Rücksendung zurückgeben. Etwaige weitergehende Rechte nach dem Fernabsatzrecht bleiben unberührt. Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt der Ware und der Belehrung. Nur bei nicht paketversandfähiger Ware (z. B. bei sperrigen Gütern) kann Rückgabe auch durch Rücknahmeverlangen in Textform, also z. B. per Brief, E­-Mail erklärt werden. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung der Ware oder des Rücknahmeverlangens. Die Rücksendung oder der Ausspruch des Rücknahmeverlangens hat an den Verkäufer zu erfolgen.

Rückgabefolgen:

Im Falle einer wirksamen Rückgabe sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z. B. Gebrauchsvorteile) herauszugeben. Bei einer Verschlechterung der Ware kann Wertersatz verlangt werden. Dies gilt nicht, wenn die Verschlechterung der Ware ausschließlich auf deren Prüfung -- wie sie Ihnen etwa im Ladengeschäft möglich gewesen wäre -- zurückzuführen ist. Im Übrigen kann die Wertersatzpflicht vermieden werden, indem die Ware nicht wie durch einen Eigentümer in Gebrauch genommen wird und alles unterlassen wird, was deren Wert beeinträchtigt. Bei einem Warenwert bis 40,00€ trägt der Käufer die Versandkosten für die Rücksendung. Es werden keine unfrankierten Sendungen entgegengenommen.